Leichtbau-Schmiededifferential

Leichtbau-Schmiededifferential

Schmiede- statt Gussbauteil

Differentiale finden sich in allen Fahrzeugen - bei Allradanwendungen sogar zweimal. Die Bauweise ist zumeist ein hypoidverzahntes Tellerrad oder ein außen schräg verzahntes Eingangsrad, welches mit einem gegossenen Gehäuse verbunden wird. Dabei können Geometrie-Dopplungen auftreten (z. B. zum Verschrauben), die die Masse des Systems erhöhen. Hirschvogel setzt auf einen geschmiedeten Bauteilbereich, der aufgrund des hohen E-Moduls und der hohen Festigkeit des Stahls sehr dünn ausgeführt werden kann. Ein Verschweißen mit dem Teller- oder Stirnrad (dessen Zentralbereich dann den Deckel des Differentialgehäuses darstellt) führt zu einer signifikanten Gewichtseinsparung gegenüber konventionellen Lösungen.

PRODUKTDETAILS

Anwendungsbereich

  • Antriebsstrang
  • Differential

Werkstoff

Einsatzstahl für verzahntes Bauteil, bainitischer oder AFP-Stahl für Gehäuse-Bauteil; beide Werkstoffe gut schweißbar

Herstellungsprozess

Schmieden, bearbeiten, wärmebehandeln, fügen

Besonderheiten

Leichtbaulösung außerhalb konventioneller Ansätze