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Hirschvogel plant Corona-Impfung an deutschen Standorten

In diesem Gebäude des Hirschvogel-Stammwerks in Denklingen sollen schon bald die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geimpft werden.

Abstand, Mund-Nasen-Schutz, Hygieneregeln und, wann immer möglich, Homeoffice. Das Einhalten der allgemeinen Empfehlungen zur Pandemiebekämpfung ist bei Hirschvogel eine Selbstverständlichkeit. Beschäftigten, deren Anwesenheit im Betrieb unerlässlich ist, beispielsweise zur Aufrechterhaltung der Produktion, bietet das Familienunternehmen mit Stammsitz in Denklingen zudem die Möglichkeit, sich kostenlos zweimal wöchentlich auf das Coronavirus testen zu lassen.

Über das Testangebot hinaus möchte der weltweit agierende Mittelständler den rund 3.500 Beschäftigten an den deutschen Standorten in Bayern und Thüringen baldmöglichst ein Impfangebot machen. Ein Angebot, das auch deren Ehepartner und Kinder über 16 Jahre mit einschließt. „Die Vorbereitungen für firmeninterne Impfzentren sind abgeschlossen. Wir sind bereit. Unsere Betriebsärzte werden staatliche Vorgaben zur Impfpriorisierung einhalten und können loslegen, sobald wir Impfstoff erhalten“, sagt Annette Teusen-Eichin, Vice President Human Resources.

Die vom Gesundheitsamt voraussichtlich für Mai in Aussicht gestellten 60 Impfdosen pro Woche reichen jedoch bei Weitem nicht aus. Hirschvogel hofft daher auf Unterstützung aus der Politik. Denn neben Großkonzernen wie VW und BASF sollten auch mittelständische Firmen wie Hirschvogel die Möglichkeit erhalten, ihrer Verantwortung für die Menschen im Unternehmen im gebotenen Umfang gerecht zu werden.

Das gilt über die Standorte in Deutschland hinaus. „Wir unterstützen unsere Werke weltweit je nach lokalen Gegebenheiten und Möglichkeiten bestmöglich im Kampf gegen die Pandemie“, schließt Teusen-Eichin.