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Mädchen für Technik-Camp bei der Hirschvogel Group

In technischen Berufen sind Frauen nach wie vor in der Minderheit. Die Initiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“ des Bildungswerkes der Bayerischen Wirtschaft e. V. möchte das ändern. In Zusammenarbeit mit namhaften Unternehmen bietet sie zur Berufsorientierung regelmäßig das Mädchen für Technik-Camp an. Dieses Jahr fand es in den Pfingstferien vom 6. bis 10. Juni statt.

Auch im Ausbildungszentrum der Hirschvogel Group in Denklingen waren zehn Schülerinnen unterschiedlicher Schularten zu Gast. Das Familienunternehmen vergibt seit 2018 Plätze für das Camp. Es möchte damit einerseits zur Nachwuchsförderung beitragen, andererseits speziell Mädchen für technische Ausbildungsberufe oder Studiengänge begeistern. „Wir wollen mehr Frauen für die Technik gewinnen, denn wir schätzen die Vielfalt in der Ausbildung und in der Belegschaft. Technik kann kreativ und spannend sein. Meist sind erfolgreiche Projekte Ergebnisse einer Teamleistung, zu der Frauen und Männer gleichermaßen beitragen“, sagt Peter Geier, Ausbildungsleiter bei Hirschvogel.

Die Camp-Teilnehmerinnen im Alter zwischen 12 und 14 Jahren waren auf jeden Fall mit viel Engagement dabei. Nach der Vorstellung des Denklinger Werks und einer Einführung in die unterschiedlichen Ausbildungsbereiche stand das praktische Erleben im Vordergrund. Unter Anleitung von Hirschvogel-Ausbildern und -Auszubildenden fertigten sie beispielsweise selbst einen Schmuckbaum und durchliefen dabei von der Konstruktion bis zur Elektrik alle Stationen der technischen Ausbildungsberufe.

Zudem lernten die Schülerinnen das „Hirschvogel Business Network“ – das Frauennetzwerk des Unternehmens – kennen. Mariel Klein, eine der Netzwerkgründerinnen meint dazu: „Die Mädchen sollen einen Einblick erhalten, welche Rollen Frauen im Unternehmensalltag bei Hirschvogel spielen und welche Perspektiven ihnen technische Berufe bieten.“ Auch die Frank Hirschvogel Stiftung, die sich für die schulische und berufliche Ausbildung junger Menschen engagiert, stellte sich vor. Außerhalb der „Arbeitszeit“ sorgte ein vom Veranstalter organisiertes abwechslungsreiches Freizeitprogramm für Spaß, Spannung und teamorientiertes Miteinander.

Bei der Abschlussveranstaltung im Hirschvogel Ausbildungszentrum präsentierten die Teilnehmerinnen ihre im Technik-Camp entstandenen Arbeiten. Neben den Eltern war unter anderem Marc Hilgenfeld als Verbandsvertreter der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber dabei. Er stellte den jungen Mädchen im technischen Bereich gute berufliche Chancen in Aussicht und überreichte ihnen gemeinsam mit Ausbildungsleiter Peter Geier die Teilnehmerzertifikate.

 

Bild 1: Die Mädchen beweisen handwerkliches Geschick. © Hirschvogel Holding

Bild 2: Im Designbüro erfolgt die digitale Konstruktion des Schmuckbaumes. © Hirschvogel Holding

Bild 3: An der Drehmaschine wird der Sockel des Schmuckbaumes gefertigt. © Hirschvogel Holding

Bild 4: Eine angehende Werkzeugmechanikerin erklärt im Mädchen für Technik-Camp den Fräsvorgang. © Hirschvogel Holding

Bild 5: Gruppenbild mit drei Frauennetzwerkerinnen bei Hirschvogel. © Hirschvogel Holding