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Patent erteilt: Fasen am Schmiedeteil sparen Bearbeitungskosten von verzahnten Bauteilen

Massiv umgeformte Bauteile werden seit jeher als Rohlinge für verzahnte Getriebekomponenten verwendet. Die überlegenen Werkstoff-Eigenschaften geschmiedeter Stähle aufgrund des feinkörnigen und porenfreien Gefüges mit angepasstem Faserverlauf im Bauteil sind alternativlos für hoch beanspruchte Anwendungen gesetzt.

Der Hirschvogel Automotive Group ist nun ein Patent erteilt worden, mit dem die Bearbeitungskosten bei der Zerspanung von verzahnten Komponenten gesenkt werden können, ohne den großen Schritt hin zu vorgepressten Verzahnungen zu wagen. Hirschvogel schlägt vor, an einem im Wesentlichen rotationssymmetrischen Rohling an den Stellen Fasen anzupressen, an denen während der Verzahnungsbearbeitung das Zerspanwerkzeug aus dem Werkstück austritt.

Somit ist es möglich, unter weitgehender Beibehaltung der bisherigen Prozesskette ein Einsparpotenzial in der Bearbeitung zu realisieren, wobei sich die Kosten für das geschmiedete Bauteil nur gering erhöhen. Eine gute Abstimmung zwischen Umformer und Zerspaner ist zur erfolgreichen Umsetzung dieser Weiterentwicklung selbstverständlich unabdingbar.